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Fr 08.03.2013 20:00 Uhr

Verbrennungen

Großer Saal
Theater FreundeWahlweise verfügbar

Verbrennungen

m_kurz

Stück in 39 Szenen von Wajdi Mouawad
4. Wiederholungstournee des Euro-Studios Landgraf
u.a. mit Carsten Klemm

m_zusatz

1. INTHEGA-Preis „Neuberin“ 2011

m_info

Dem in Libanon geborenen und in Paris und Franko-Kanada aufgewachsenen heute 43jährigen Autor Wajdi Mouawad ist eines der aufregendsten Stücke der letzten Jahre gelungen. Er konfrontiert seine Personen und das Publikum mit dem Alltag im bürgerkriegsgebeutelten Libanon. Er macht den Zuschauer zum Zeugen einer großen Liebe, einer Freundschaft, einer Spurensuche in die Vergangenheit und er konfrontiert ihn mit unsagbarem Leid. Es ist ein bewegendes, aufwühlendes Familien- und Bürgerkriegsdrama, das nicht nur äußerliche, sondern auch innere Verbrennungen und Verletzungen der handelnden Personen aufzeigt. „Es gibt Theaterstücke, die man als Zuschauer selber erfahren muss: Man kann sie nicht erzählen, darf ihr Ende, das kommt wie ein ‚einstürzender Himmel’, nicht verraten. Die Geschichte bleibt unaussprechlich – auch wenn man sie gesehen hat,“ berichtete der Deutschlandfunk nach der deutschsprachigen Erstaufführung.
Seine Familiengeschichte entwickelt sich in ihrer Wucht wie die großen griechischen Tragödien, ist dabei aber hochgradig aktuell. Zu Stückbeginn verliest in Kanada der Notar Hermile Lebel den bestürzten 22-jährigen Zwillingen Jeanne und Simon das Testament ihrer verstorbenen Mutter. Nicht nur, dass diese verbietet, dass auf ihrem Grab ein Grabstein aufgestellt gibt, erteilt sie ihren Kindern auch noch die Aufgabe, nach ihrem Vater und ihrem Bruder zu suchen. Die Mutter, die vor ein paar Jahren unerklärlicherweise von einem Moment auf den anderen aufgehört hatte zu reden, hatte ihnen immer erzählt, der Vater sei vor ihrer Geburt gestorben, und von einem Bruder wussten sie überhaupt nichts. Zunächst weigern sich beide, den Bitten der Mutter zu gehorchen, zu der sie nie ein enges Verhältnis hatten, bis schließlich Jeanne den Anfang macht, und sich vom Notar den Brief an den Vater, den sie diesem bringen soll, aushändigen lässt. Diese Suche wird sie in das Heimatland der Mutter, in den Nahen Osten führen.

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Spieldauer: 130 min

Eintrittspreise: €17.50 bis € 25,- · Ermäßigt: € 12.50 bis € 17.70

  • Fr 08.03.2013 20:00 Uhr

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